Über

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Seit 19 Jahren unterstützen wir forschend und beratend BürgerInnen, NGOs, Unternehmen, Regionen und Regierungen dabei, mit weniger Ressourcen gut zu leben und erfolgreich zu wirtschaften. Angesichts der multiplen Krisen (Finanzmarkt und Wirtschaft, Umwelt, Demokratie und Politik, Armut und globale Konflikte) ist diese Wende wichtiger denn je.

Seit der ersten Idee vor 20 Jahren in Rom zur Gründung eines Sustainable Europe Research Institute ist viel passiert: mit mehr als 400 Projekten weltweit haben wir seit 1999 die Nachhaltigkeit ein gutes Stück voran gebracht. Für die nächsten 20 Jahre nimmt sich ein neu formiertes Team aus arrivierten und jungen Menschen noch mehr vor.

Wir sind davon überzeugt: Ein gutes Leben ist noch immer dauerhaft möglich – für jede und jeden und damit für uns alle!
Wir freuen uns, diesen Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen.

Unsere Werte

Am SERI haben sich Menschen mit vielfältigen Kompetenzen, unterschiedlichen Alters und aus vielfältigen Erfahrungshintergründen zusammengefunden, um

  • selbstverwaltet und unabhängig
  • intrinsisch motiviert, ambitioniert und freudvoll
  • im langfristig orientierten Interesse von Natur und Gesellschaft
  • aus europäischer Perspektive und in globaler Verantwortung
  • auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • allgemein verständlich und im Austausch mit der Gesellschaft

Leistungen anzubieten, die dazu beitragen, ein „gutes Leben für alle“ (gerecht verteilt auf alle Menschen, heute und morgen) zu ermöglichen. Die SERI Nachhaltigkeitsforschungs und- kommunikations GmbH stellt dauerhafte und fair bezahlte Arbeitsplätze, die nicht an Projektlaufzeiten gebunden sind. SERI erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von etwa einer halben Million Euro. Wir arbeiten in europäischen Forschungskonsortien, für verantwortungsbewusste Konzerne und kleine Unternehmen, für österreichische Gemeinden und internationale Organisationen, auf EU- und globaler Ebene, für NGOs und alle diejenigen, die wissen wollen, wie mehr Lebensqualität mit einem sehr viel kleineren ökologischen Rucksack auch und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu erreichen ist. Und wir entwickeln eigene Projekte.

Jede und jeder kann etwas tun. Aber wir brauchen auch die richtigen politischen Rahmenbedingungen, damit aus dem Zusammenwirken vieler Initiativen die große Transformation wird, die wir brauchen.
Der Weg entsteht beim Gehen und wir erarbeiten ihn gemeinsam mit denjenigen, die wie wir eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft wollen – in unserem unmittelbaren Umfeld und weltweit.

Beispiele für Themen, an denen wir derzeit arbeiten

Wir erarbeiten mit Regionen zukunftsfähige Entwicklungskonzepte und suchen mit ihnen nach Wegen, wie sie ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten und ihren BürgerInnen ein gutes Leben ermöglichen können.

Wir entwickeln und vertreiben mit PartnerInnen eine Software (more), die Unternehmen bei einer nachhaltigen Unternehmensführung unterstützt.

Wir entwickeln und berechnen mit Europäischen Partnern konkrete Szenarien für ein nachhaltigeres und lebenswerteres Europa in wirtschaftlicher Prosperität und globaler Fairness. Es ist uns ein Anliegen ökologische, wirtschaftliche und soziale Fragestellungen im Zusammenhang mit globalen Verteilungsfragen zu denken.

Wir beraten EntscheidungsträgerInnen und Institutionen mit unserer Expertise und unserem Wissen zu Fragen der (Post-)Wachstums- und Ressourcenpolitik. Unter anderem arbeiten wir an Ressourcenzielen für eine globale Umweltpolitik.

Wir kommunizieren und verbreiten Wissen sowie gute Nachhaltigkeitsbeispiele mithilfe von neuen und traditionellen Medien.

Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, ambitionierte Beiträge für eine Transition in Richtung Nachhaltigkeit zu leisten.

Wir verbinden Themen, die allzu oft getrennt gesehen werden, aber erst zusammen gebracht, große Schritte in Richtung Nachhaltigkeit ermöglichen: von der Bildungs- über die Sozial- bis hin zur Wirtschafts- , Entwicklungs- und nicht zuletzt der Umweltpolitik.

Wir arbeiten in regionalen, nationalen und internationalen Gremien und Arbeitskreisen (z.B. der Initiative „Wachstum im Wandel“, der Ressourcenkommission beim deutschen Umweltbundesamt oder dem „Club of Rome“).

40 Jahre SERI - Vergangenheit & Zukunft
Vor 20 Jahren hatten Aktivisten von „Amici della Terra“ die Idee, ein Sustainable Europe Research Institute zu gründen und trugen diese bei einem Abendessen in Rom den späteren Gründern Fritz Hinterberger, Joachim Spangenberg und Philipp Schepelmann vor. Im Juni 1999 wurde das neue Institut beim Annual General Meeting von Friends of the Earth
Europe in Köln präsentiert und im September in Wien als europäisches Netzwerk gegründet. Ab 2004 gründeten 8 damalige MitarbeiterInnen die SERI Nachhaltigkeitsforschungs und –kommunikations GmbH. In über 400 Projekten haben wir seither Menschen, Unternehmen, Regionen, Staaten und Organisationen auf ihrem Weg in die Nachhaltigkeit begleitet.

Mit einem neu aufgestellten Team aus „alten Hasen“ und neuen, jungen KollegInnen gehen wir in die nächsten 20 Jahre. Zu tun gibt es mehr als genug! Aufbauend auf unseren Arbeiten der letzten Jahre widmen wir uns weiter den drei Themensträngen „Wirtschaftspolitik und globale Verantwortung“, “Produkte und Lebensqualität“ sowie „Kommunikation“.

Referenzen

Szenarien für eine nachhaltige Zukunft waren von Anfang an im Zentrum unseres Interesses: In EU-Projekten wie MOSUS und POLFREE sowie Klimafonds-Projekten wie e-co und KONSENS konnten wir zeigen, wie eine nachhaltige Wirtschaft auch wirtschaftlich geht – mit und ohne „Wachstum“. Neben österreichischen Ministerien und Bundesländern gehörten unter anderem die UNIDO, das EU-Parlament, die französische Entwicklungsagentur, das italienische Umweltministerium sowie das deutsche Umweltbundesamt zu unseren Auftraggebern.

Unternehmen wie SPAR und REWE haben wir bei ihren Nachhaltigkeitsprozessen ebenso unterstützt wie Siemens oder die Zwettler Brauerei. Zentral war dabei das von uns gemeinsam mit dem Unternehmensverband ECR entwickelte Indikatorenset, das schließlich Eingang in die EU-Roadmap für ein ressourceneffizientes Europa und die Datenbasis materialflows.net gefunden hat. Federführend beteiligt waren wir auch an der Entwicklung eines europäischen „EcoInnovationObservatory“ oder am mittlerweile internationalen Gütesiegel „GREEN BRANDS“.

Neben Beiträgen für viele wissenschaftliche Zeitschriften und Bücher, Lehraufträgen im In- und Ausland, sowie Tageszeitungen und Magazine veröffentlichten wir Broschüren sowie mehr als zehn Bücher zu den Themen Wachstum, Ressourcen und Lebensqualität. 2006 – im Jahr der letzten österreichischen Ratspräsidentschaft – veranstalteten wir die internationale Konferenz „eee2006“ zum Thema Wirtschaft, Umwelt und Beschäftigung.

Seit 2004 waren wir beratend dabei, als die europäische Nachhaltigkeitsstrategie unter österreichischer Ratspräsidentschaft erneuert wurde. „Well-being“ wurde statt Wachstum zum neuen Leitbegriff. Daraus entstand in Österreich der Prozess „Wachstum im Wandel“. Bücher, Konferenzen und ein intensiver Science-Policy-Stakeholder-Dialog wurden von uns in Wien, Brüssel und Dubrovnik federführend mitorganisiert. 4 Jahre lang haben wir die Website „beyond GDP“ von EU, Club of Rome und OECD gestaltet.

Für das Arbeitsmarktservice AMS haben wir einen Kurs „Selbst&Wert“ für ältere Langzeitarbeitslose gestaltet und die Region „NÖ Mitte“ auf ihren „Weg zum Selbst“ geschickt und mit einigen Regionen an einem „Plan-B. Tourismus ohne Schnee“ gearbeitet.

Leistungen

Mit einem neu aufgestellten Team aus „alten Hasen“ und neuen, jungen KollegInnen gehen wir in die nächsten 20 Jahre. Zu tun gibt es mehr als genug! Aufbauend auf unseren Arbeiten der letzten Jahre widmen wir uns weiter den drei Themensträngen „Wirtschaftspolitik und globale Verantwortung“, “Produkte und Lebensqualität“ sowie „Kommunikation“.

Mit unseren Partnern von der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) in Osnabrück entwickeln wir mit dem völlig überabeiteten makroökonomischen Modell „e3.at“ wirtschaftliche Nachhaltigkeits-Szenarien für Länder, Branchen, Unternehmen – und mit Hilfe von GINFORS, dem Weltmodell der GWS, auch für andere Länder, die EU und die Welt. Wir modellieren Politikvorschläge ebenso wie „was-wäre-wenn“-Optionen eines gesellschaftlichen Wandels.

Zahlen, Daten, Fakten und eine Darstellung, die die Geschichte(n) nachhaltiger Unternehmen oder Regionen erzählt über die Erreichung von Zielen, ökologische Rucksäcke, Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Strukturwandel. Wir wissen viel, das zu erzählen sich lohnt, so dass das Bewusstsein von Menschen (als KonsumentInnen, WählerInnen oder UnternehmerInnen) sich wandeln kann – so wie sich unser Bewusstsein
gewandelt hat, seit wir wissen, worum es geht.

Mit cooppa – der „Nachrichtenagentur einer neuen Bewegung“, N21, unserem Internet-Medium für nachhaltige Geschichten, der Dorfuni.at, dem neuen Live-Medium im Internet, das Wissen vom Land in die Stadt und wieder zurück bringen soll und youth4planet.com, einer Plattform, auf der Jugendliche von 5 bis 25 ihre eigenen Stories des Wandels erzählen, wollen wir unsere Themen auch in den neuen Medien präsenter machen.

Wir arbeiten und fühlen uns als Teil einer regionalen und globalen Bewegung des Wandels. Überall auf der Welt, vom Waldviertel bis Burkina Faso, machen sich Menschen und Organisationen auf den Weg. SDG Watch und der Club of Rome sind nur zwei Beispiele von Zusammenschlüssen Gleichgesinnter, die wir mit unserer Arbeit tatkräftig unterstützen.