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Klimawandel

Der Klimawandel gilt als das mit Abstand wichtigste Umweltproblem der Zukunft, wie allein durch die zur Zeit täglich erscheinenden Zeitungsartikel zum Thema belegt wird. Sind die beobachtbaren Phänomene, wie Temperaturanstieg und extreme Wetterereignisse nur ganz natürliche Schwankungen? Welche Maßnahmen sind notwendig, um eine drastische Klimaänderung zu vermeiden?

Die Treibhausgaskonzentrationen steigen infolge menschlicher Aktivität massiv an. Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre beispielsweise war seit mindestens 650,000 Jahren nicht so hoch wie heute. Die Verstärkung des Treibhauseffekts durch die Menschheit hat bereits zu einer globalen Erwärmung um 0,6 ° C in den letzten Hundert Jahren geführt. Auch wenn  Treibhausgasemissionen heute drastisch reduziert würden, wird sich die Erde weiter erwärmen, da sich Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre nur langsam abbauen.

Es wird in den kommenden Jahren somit häufiger milde Winter in Westeuropa geben. Extremereignisse, wie Überflutungen, Dürreperioden und Stürme, nehmen ebenfalls zu. Hier werden Anpassungsstrategien notwendig sein, um negative ökologische, wirtschaftliche und soziale Folgen abzuschwächen.

Um eine drastische Erwärmung der Erde zu vermeiden, müssen wir heute anfangen zu handeln. Als zentralen Teil unserer Arbeit am SERI untersuchen und kommunizieren wir notwendige Handlungsoptionen. Von zentraler Bedeutung ist hierfür eine Reduzierung von Ressourcen- und Energieverbrauch.

Praktisch alle Güter und Dienstleistungen, die unser Leben angenehm machen, könnten mit einem deutlich geringeren Verbrauch von Material, Energie und Fläche produziert werden (siehe PDL Strategien, RESA) und so die ökologischen Fußabdrücke und Rucksäcke reduzieren (siehe Highlight Ökologischer Fußabdruck). Um Emissionen von der Verbrennung fossiler Energieträger zu reduzieren, müssen auch erneuerbare Energiequellen verstärkt eingesetzt werden (siehe die SERI Projekte Energieszenarien und ARTEMIS).

Innovationen um Ressourcen und Energie effizienter zu nutzen und erneuerbare Energie zu verwenden, würden eine starke Unterstützung bekommen, wenn die Preise für Rohstoffe und Energie die wahren ökologischen Kosten widerspiegeln würden. Technologische Lösungen zum Klimaproblem werden aber nicht ausreichen, um eine nachhaltige Entwicklung herbeizuführen (PETRE).

Es wird immer deutlicher, dass die Anhäufung materiellen Reichtums für jene Menschen, die schon ein gewisses Wohlstandsniveau erreicht haben, immer weniger zu einem guten Leben beiträgt. Es stellt sich die Frage, ob wir nicht auf weiteres Wachstum unserer Güterversorgung verzichten können und dennoch immer besser leben (siehe Lebensqualität und Glück).

Politische Maßnahmen müssen den Rahmen setzen, damit die Preise die ökologischen Kosten widerspiegeln und der Energie-, Rohstoff- und Flächenverbrauch der Industrieländer reduziert wird (siehe Projekt zu Klimamaßnahmen). Es werden Informationskampagnen, Bildung und die Förderung des öffentlichen Dialogs über langfristige Perspektiven notwendig sein, um die gesellschaftliche Handlungsbereitschaft und Kompetenz in Fragen der nachhaltigen Entwicklung zu stärken (siehe auch SERI-BUCH).


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Direkter Link:
  www.seri.at/klimawandel
 

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