Weltweit besteht wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die fortschreitende Klimakrise unkontrollierbare Auswirkungen auf die Umwelt und Biodiversität hat. Diese sind schon jetzt durch immer häufigere Wetterextreme und Naturkatastrophen spürbar. Der Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen berichtet, dass von geschätzten acht Millionen Tier- und Pflanzenarten eine Million vom Aussterben bedroht ist. Wir befinden uns somit im sechsten großen Massensterben. Dieser Verlust an Biodiversität hat katastrophale Auswirkungen auf unser Ökosystem und gefährdet dadurch auch die Lebensgrundlage des Menschen.

Am 31. Mai wird Fridays For Future bei einem gemeinsamen Streik mit Greta Thunberg ein Zeichen setzen, um die Entscheidungsträger*innen aufzufordern gegen das Fortschreiten der Klimakrise und dem damit verbundenen zunehmenden Massensterben vorzugehen. Über 26 000 Wissenschaftler*innen haben sich bereits als Scientists For Future zu den Forderungen der Jugend bekannt. Am 31.Mai werden die Scientists For Future und Artists For Future erstmals in Solidarität mit Fridays For Future auftreten, um noch deutlicher auf die Dringlichkeit der Situation hinzuweisen.

Die Scientists For Future werden sich am 31. Mai um 11.30 vor dem Naturhistorischen Museum sammeln und dann gemeinsam um 11.55 durch das Heldentor zum Heldenplatz einziehen. Die ArtistsForFuture werden sich am gegenüberliegenden Kunsthistorischen Museum treffen. Am Heldenplatz wird das Programm um 11.55 beginnen, dort werden die Scientists und Artists bei ihrem Einzug begrüßt. Anschließend wird es Reden von Schüler*innen sowie von je einem Vertreter/ einer Vertreterin der Scientists und Artists geben. Um etwa 12.30 wird ein großer Demozug vom Heldenplatz über die Bellariastraße zum Volkstheater ziehen. Von dort geht es am MQ vorbei, zurück auf den Ring und weiter bis zum Schwarzenbergplatz. Am Schwarzenbergplatz wird eine Schlusskundgebung mit Reden von Vertreter*innen aus den Regionalgruppen und Greta Thunberg stattfinden.

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