Im Nachhaltigkeitsdiskurs sind ökologische Horrorszenarien ebenso weit verbreitet wie zukunftsoptimistische Visionen eines harmonischen Zusammenlebens von Mensch und Natur. Wie können wir uns das Kommende vorstellen? Als dauernden Suchprozess? Als „Große Transformation“ zur Nachhaltigkeit? Oder gilt: „Zukunft als Katastrophe“? Die 13. WU-NachhaltigkeitsKontroverse erörtert Zukunftsbilder und ihre Relevanz für die Suche nach nachhaltigen Entwicklungen.

Die Germanistin Eva Horn, Autorin von „Zukunft als Katastrophe“, wird die Veranstaltung mit einem Vortrag eröffnen. Zukunftsfiktionen, so Horn in ihrem Buch, machen durchsichtig, was „die Voraussetzungen einer Erkenntnis der Zukunft und damit auch die Voraussetzungen eines Handelns in der Gegenwart wären.“ Diese und andere Gedanken erörtert Frau Horn mit dem Publikum und Harald Katzmair (Gründer und Direktor von FASresearch), Judith Kohlenberger (Programmkoordinatorin des WU-Masterstudiengangs Socio-Ecological-Economics and Policy), Andreas Novy (Leiter des WU-Institute for Multi-Level Governance and Development) und Norman Shetler (Geschäftsführer des Wiener Gartenbaukinos).

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