Die Veranstaltungsserie „Wage zu denken“ des Universitäts.club | Wissenschaftsverein Kärnten vom 26. bis 28. September 2018 versammelt auch heuer wieder hochkarätige ExperteInnen im Veranstaltungs- und Seminarzentrum „Weissensee-Haus“ (Techendorf am Weissensee, Kärnten). Diesmal geht es um die Frage, was aus der Vision von einem Europa der Regionen geworden ist und welche Aufgaben sich für eine Politik und Wirtschaft stellen, denen die nachhaltige regionale Entwicklung ein wichtiges Anliegen ist.

Angesichts der turbulenten Entwicklungen auf globaler Ebene, womit – ausgelöst durch die „America-First-Politik“ Trumps – nun sogar wieder internationale Handelskriege drohen, wäre Europa einmal mehr besonders gefordert, klare Linien und Einigkeit zu zeigen. Doch Europa ist stattdessen auch von Innen mit zunehmenden nationalen Interessen konfrontiert, die sich gegen die aus ihrer Sicht zu zentralistischen Entscheidungen der „Brüsseler Bürokratie“ zur Wehr setzen. Die Brexit-Entscheidung der Briten war ein negativer „Höhepunkt“, doch auch andere europäische Staaten stellen nationale Interessen zunehmend in den Vordergrund. Solidarität wird scheinbar nur mehr dann eingefordert, wenn es um Transferleistungen geht, die man von der EU einfordert.

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://uniclub.aau.at/ldw-2018/